Kleiner Mehrin

Weiße Orte des jüdischen Mährens und der Slowakei

Die dritte jährliche Konferenz "Weiße Orte" bringt die Geschichten von Menschen, Orten und Gemeinschaften aus der mährischen und slowakisch-jüdischen Geschichte wieder in die gemeinsame Erinnerung zurück. Wie erhaltene Archivdokumente und mündliche Quellen zeigen, war die Grenze zwischen Mähren und der Slowakei nie eine scharfe Trennlinie - im Gegenteil, sie war ein Raum starker familiärer, wirtschaftlicher und religiöser Bindungen. Das Programm bietet zehn Präsentationen, die sich mit der Migration mährischer Familien in die Slowakei und slowakischer Familien nach Mähren, der Bewegung von Rabbinern zwischen den beiden Ländern, der Geschichte der Grenzgemeinden und den Geschichten der während des Holocausts Versteckten befassen. Besonderes Augenmerk wird auch auf den Wiederaufbau von Synagogen nach dem Krieg und auf neue Initiativen zur Erinnerung gerichtet. Der Hauptvortrag über die Restaurierung der Synagoge von Trenčín wird von Maroš Borský gehalten.